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[6] GEMEINSCHAFTARBEITEN

Als Arp in den Jahren des Dada zugunsten eines sich als anonym verstehenden Werks als Schöpfer in den Hintergrund tritt, fördert dies auch das kollektive Schaffen. Die wichtigste Gemeinschaftsarbeit – auch für ein besseres Verständnis der Entwicklung des Künstlers – ist dabei die mit Sophie Taeuber. Sie findet ihren Niederschlag in den vierhändig gestalteten Werken der Zürcher Zeit nach 1915 (Duo-Collagen und Plastiken) und erneut in Meudon Ende der 1930er-Jahre (Duo-Zeichnungen und Holzskulpturen). Die Häufigkeit dieser kollektiven Schaffensprozesse lässt auf ihren Stellenwert schließen, wobei drei Kollektive besonders hervorzuheben sind: die verschiedenen Gemeinschaftsarbeiten mit Max Ernst, die „Cadavres exquis“ (1937) mit Marcel Jean, Oscar Dominguez, Raul Hausmann und Sophie Taeuber-Arp sowie das Grasse-Album (1941-1943) mit Alberto Magnelli, Sonia Delaunay und Sophie Taeuber-Arp.